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Bands und Projekte
Die Solo-Alben:
o lepenik: "atoll k" [2000] (TONTO - Records)
o lepenik: "if you dig syd, dig for syd" [2001] (TONTO - Records)
o lepenik: "treatments" [2003] (TONTO - Records)
o lepenik: "music with words - rhythms for dancing" [2005] (Genesungswerk - Records)
o lepenik: "eine mögliche unausweichlichkeit" [2007] (Bruit - Records)
o lepenik: "grete vor dem haus" [2008] (Chmafu nocords)
THE STRIGGLES
[2006 - ]
Martin Plass: Vox & Bass
Slobodan Kajkut: Drums
Gottfried Krienzer: Gitarre
Robert Lepenik: Gitarre
Live-Mix: Stefan Bauer
Diskografie:
2011 StriggCatMummy (noiseappeal-records / rock is hell)
2010 Schnapsidee #20 (Compilation by Schnapsidee Records)
2010 3-Mc-Box The Sisi Top Sessions
2010 10"- Vinyl: Cold Song (noiseappeal-records)
2009 Split 7" Reflector: Sorry / The Striggles: Disillusion (noiseappeal/rock is hell/interstellar)
2009 Aloha (noiseappeal-records)
2009 Return To The Mother - A Tribute To Nina Hagen (Song "Wauwau" on Compilation by Wood Rec)
2008: Expressionism (noiseappeal-records)
http://robert.lepenik.at/the_striggles/
THEATERMUSIK
[2012]: Die Geschichte vom Fuchs der seinen Verstand verlor (Regie: Simon Windisch)
[2011]: Anne & Sophie Folge 5 + 6 (Regie: Simon Windisch)
[2011]: Nichts (Regie: Simon Windisch)
[2011]: Anne & Sophie Folge 1 - 4 (Regie: Simon Windisch)
[2010]: Hart sein (Regie: Simon Windisch)
[2010]: Ente, Tod und Tulpe (Regie: Simon Windisch)
[2009]: Das heilige Kind (Regie: Simon Windisch)(Ausgezeichnet mit STELLA 2010)
[2008]: Wie schön weiss ich bin (Regie: Martin Horn)
[2008]: Desaparecidos (Regie: Manfred Weissensteiner)
[2008]: Nachtblind (Regie: Johanna Grilj)
[2007]: 99 Torten (Regie: Manfred Weissensteiner)
[2007]: Schwestern (Regie: Manfred Weissensteiner)
[2007]: Kabale und Liebe (Regie: Manfred Weissensteiner) (Ausgezeichnet mit STELLA 2008 und Theaterland-Preis 2007)
[2006]: Glasmenagerie (Regie: Barbara Weber) (abgesagt)
[2005]: Matto regiert (Regie: Hanspeter Horner)
DAS FOTOGENE GEDÄCHTNIS
[2005 - ]
vormals 'La memoire fotogene'
Bernd Heinrauch
Robert Lepenik
Ein aus vorangegangenen, oft auch eher lauten und rüden,
Ensembles
enstandenes Duo-Projekt erforscht nun das Leise, Dumpfe und
Nebulöse.
Verpackt in Songstrukturen: Melancholie (am Rande des Kitsches?).
Experimentierfreudig, konzentriert & wehleidig.
Das Fotogene Gedächtnis auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=l5ASZ8P7Yo8
FRAN SANCISCO
[seit 2006 - ]
Lothar Lässer: Gesang & Harmonika
Robert Lepenik: Gitarre
& special guests:
Jörg Mikula
TONTO
[1999 - 2005]
Helmut Kaplan, Robert Lepenik, Dieter Mattersdorfer, Michael Pinter,
Michi Posch, Winfried Ritsch, Edda Strobl
(...) es ging und geht darum, eine serie zu schaffen, deren roter faden
weniger im genre besteht, als im wunsch nach entdeckung, deren gewicht
nicht im grossen event liegt und die nicht als mittel zum aufbau einer
position in gesellschaftlichen hierachien verstanden werden darf. der
überstrapazierte begriff der "selbstreflexion" wird bei tonto
ohne
ironisches spielchen als grundlage für eine cd-reihe
verwendet,
die sich im "graubereich zwischen allen grauen stühlen"
positioniert.
bezeichnenderweise ist trotz ausstehenden genre-zwängen doch
ein
tonto-selbstverständnis entstanden, das natürlich mit
jedem
release aufs neue definiert wird. auch wird trotz des anspruchs auf
"zeitlosigkeit" (zumindest sollte nicht im geiste irgendwelcher neuen
oder alten strömungen gehandelt werden) das tonto-image als
zeitgemäß empfunden. im unterschied zu vielen
vergleichbaren
profitorientierten projekten ist das image nicht "gemacht", sondern es
sind zuerst die subjektiven inhalte, welche sich dann als image
abbilden, weit entfernt von marktforschung oder lukrativem wirtschaften
oder kalkulierten hypes.
das cover-artwork hat ein einheitliches erscheinungsbild, die cds
unterscheiden sich grafisch nur in einem front-bild. konzentration auf
den inhalt durch normierung des äusseren erscheinungsbildes,
jeder
release ist ein verweis auf die anderen.
heute hat sich das konzept deutlich erweitert, so zum beispiel um einen
eigenständigen zweig mit comix-releases oder die
tonto-webseite.
ständig wird an konzerten, veranstaltungskonzepten etc.
gearbeitet
(zb. "godard-remix" in zusammenarbeit mit der mediathek graz und eigene
tonto-nächte mit live-konzerten und tonto-dj-line).
2002 dreiteilige veranstaltungsreihe "bands in the box"! im cafe
"celarys" und den noch im baustadium befindlichen räumen der
"postgarage". live-konzerte sowie ein spiel mit übertragung,
verfremdung, livebearbeitungen etc. 2005 beitrag zum
musikprotokoll/steirischer herbst (dis-located) in graz.
bei TONTO erschienen 29 cd-veröffentlichungen, darunter 3
lepenik-solo und 2 laleloo.
MELVILLE
[2001 - 2006]
Diskografie:
2001 o habitatg (compilation) (2 tracks / kim-records)
2002 o Música Sentimental Para Las Señoras
(4-tracks vinyl maxi / trost-records)
2002 o revelation no.18 (compilation) (1 track / revelation-records)
2003 o compilation 8020 - an austrian cross-section (compilation) (1
track / crew 8020 - records)
2003 o nibbling on the loops (compilation / 2 tracks)
2005 o 17 TV - Themes
2006 o megaphon in ton (compilation / 1 track)
MELVILLE LIVE:
philipp pluhar
jörg mikula
lothar lässer
sasenko prolic
bernd heinrauch
robert lepenik
& special guests:
dorit chrysler
christian fuchs
david reumüller
KAPLEP
[2003 - 2007]
helmut kaplan
robert lepenik
Diskografie:
2003 o kaplan/lepenik: beteiligung am sampler: "compilation 8020"
2005 o kaplan/lepenik: beteiligung am sampler "sonntag abstrakt"
LALELOO
[2001 - 2005]
Bernhard Lang: sampler, notebook, delays, synthesizer
Robert Lepenik: tapes, loops, guitar, delays
Edda Strobl: video - loops
LALELOO ist ein elektronisches improvisationsduo, das
ausschließlich mit verschiedenen arten von loops arbeitet.
die
loops werden von kassettenrekordern, samplern, notebooks etc. abgerufen
und mehrfach live verschachtelt. die abläufe basieren
einerseits
auf vorgefertigten materialien (samples, tapes), andererseits auf live
eingespielten klängen (radio, gitarre, mikrofon etc.).
LALELOO wurde 2001 von robert lepenik und bernhard lang
gegründet,
wobei die formation aus dem improvisationsensemble "picknick mit
weismann" hervorging. dort waren beim improvisieren in zunehmendem
ausmass loops zum einsatz gekommen, und so ging man dann bei LALELOO
von einer beschränkung der improvisationsgrammatik auf
schleifenmaterial aus. diese kommen von delays, samplern,
kassettenrecordern, von sequencern und einem pd-patch, dem
"replikator". die "loop-studies" von LALELOO erforschen
phänomenologisch die grundlagen einer möglichen
loop-ästhetik, einer zeitorganisation, die ausschliesslich in
wiederholungen besteht, differenten und mechanischen: die differenten
entsprechen dem scratchen von material, die mechanischen dem getakteten
wiederholen, den "pulsen"; diese techniken sind weitgehend den
avancierten schnitttechniken aus video und film angelehnt, weshalb
LALELOO auch immer wieder zu visuellen abbildungen der
bewegungsstrukturen zu finden versucht, in zusammenarbeit mit der
videokünstlerin edda strobl.
Diskografie:
o same (2001) (Tonto records)
o loop pool - live in concert (2003) (Chmafu nocords)
o sane (2004) (Tonto records)
FETISH 69
[1990 - 2004]
Christian Fuchs (Vocals)
Robert Lepenik (Guitar/Bass/Electronic)
Christof Baumgartner (Bass)
Rainer Binder-Krieglstein (Drums/Electronic)
Garfield (Electronic/Percussion)
Astrid Kleber (Bass)
Die Spät-Achtziger: Ein seltsamer Gruppenname und eine
unheilbare
Vorliebe für Durchgebrannte, Outcasts, Sonderlinge und Freaks.
Dazu brodelt ein industrieller Soundteppich, flackern fiese Videoloops,
ringt ein Sänger mit seinen Obsessionen: FETISH 69.
Entertainment
through pain, in seiner österreichisch-neurotischen Variante.
Dann: Die frühen und mittleren Neunziger. Neues Line-Up.
Weniger
Experimente und mehr Wrrrrock. AmRep, Mutanten-Metal, Sampling und
Bezüge zum Wiener Aktionismus. Plattencover von
Günter Brus
und Joe Coleman, Shows mit Melvins, Helmet, Cop Shoot Cop, dem ganzen
weltweiten Netzwerk of High Quality-Noise. Gesteigerte Dichte und
Konzentration, aber auch Verzerrungen bis zum Anschlag.
Dann geht wirklich nichts mehr. FETISH 69 wagen, wiederholt personal
revitalisiert, den Schritt, den nur ganz wenige
Härtlings-Combos
überhaupt in Erwägung ziehen: Eine radikale
Neubesinnung.
Bittere Elektronik, nicht wirklich zum freudigen mitschunkeln anregend,
eine neurotische, schizophrene, paranoide Atmosphäre. Was
bleibt
sind die asozialen Obsessionen, wenn auch deutlich
persönlicher
gefärbt.
Die Gegenwart: Noch immer dieser Name, der von Sex und dem Jahr der
gewaltbereiten Hippies erzählt. FETISH 69. Noch immer der
ungesunde Blick auf die Welt und den eigenen Körper, wenn auch
schon lange nicht mehr auf potentielle Amokläufer fixiert.
Sondern, angefixt von Baudrillard und Houellebecq, Warren Ellis, Doug
Aitken, David Fincher und Chuck Palahniuk, auf das Herumwurschteln in
den dysfunktionalen Vorhöllen unserer Copy &
Paste-Gegenwart
gerichtet. Welcome to "Atomized". Nicht zufällig findet sich
"We
are all prostitutes" von den legendären Funk-Punks The Pop
Group
als Coverversion auf dem Album. "Department stores are our new
cathedrals", bekeifte Sänger Mark Stewart anno 1979 schon
unser
ganz normales Vakuum-Leben zwischen Shopping Center und Swingers Club.
Ein Leben, dass auch der Wiener Ulrich Seidl in seinem Film "Hundstage"
schmerzhaft unter die Lupe nimmt. "Auf dem Weg in den politischen und
in den Untergang des Subjekts ist Österreich dem Rest Europas
um
ein kleines, aber vielleicht entscheidendes Schritterl voran", notiert
der Filmkritiker Georg Seeßlen dazu.
Musikalisch speist sich der definitive Soundtrack zu (v)erbitterten
Mittelklasse Ausbruchsversuchen aus einer Vision: Die FETISH
69-Bandgeschichte mit all ihren Brüchen zusammenzufassen. Und
mit
den aktuellen Faszinationen und Unternehmungen der einzelnen Mitglieder
kurzzuschließen. Als da wären z.B: Das
originäre
Universum von Gitarrist Robert Lepenik, einem österreichischen
Improvisations-Pionier, der heute zu den Köpfen des
experimentellen Labels Tonto gehört. Die schmooven und dennoch
kratzigen Sleazy Listening-Tracks von Binder & Krieglstein, dem
Projekt von Drummer Rainer. Die heftige Industrial-Faustwatsch'n von
Schlund, der Nebenband von Keyboarder Garfield. Schließlich
die
Ambitionen von Sänger Christian "Fetish" Fuchs, die eigene,
brüllende Vergangenheit mit dem fragilen Downtempo-Pop seines
(inzwischen aufgelösten) sidesteps Toxic Lounge zu exorzieren.
Das alles prallt aufeinander. Verschmilzt im Niemandsland von
Festplatte und Proberaum. Atmet noch eine Idee von Rock ('n' Roll).
Pulsiert aber im Geiste des Experimentes.
(Info 2004)
Diskografie:
1990 o Pumpgun Erotic - 12" (Play with fire)
1991 o Pigblood - 7" (Project A-Bomb)
1993 o Brute Force - 12" (Intellectual convulsion revolver)
1993 o Antibody - CD/LP (Nuclear Blast)
1996 o Purge - CD (Community)
1999 o Geek - CD (Doxa, Cargo)
2001 o Dysfunction and Drones - 2CD (Trost, Cargo)
2003 o Atomized - CD (Doxa, EFA)
PICKNICK MIT WEISMANN
[1996 - 2000]
Dimitrios Polisoidis: Violine
Ignaz Oreschitz: Bass
Rainer Binder-Krieglstein: Drums
Bernhard Lang: Orgel
Robert Lepenik: Gitarre
Diskografie:
1997 o Picknick mit Weismann (Eigenverlag)
1998 o Under The Black Sun (Doppel-CD Eigenverlag)
VIENNA LOOP ORCHESTRA
[2001 - 2003]
im mittelpunkt der arbeit von vlo steht die spielerische
auseinandersetzung mit den "loop - aestetics", der
phänomenologie
der musikalischen schleifenbildung. diese schleifen strukturieren den
fluss der improvisationen im makrobereich ebenso wie die
klanggeneration im mikrobereich. wesentlich ist die kontrapunktische
oder verdoppelnde gegenüberstellung von live gespielten
wiederholungen mit statischen oder gescratchten sample - loops aus
notebooks oder delays und deren zwangsläufige
unterschiedlichkeit
der zeitachsen. der improvisationsvorgang im kontext der schleifen
eröffnet so neue strategien des improvisierens, sowohl was die
drei traditionellen instrumente betrifft, als auch das handling der
sample-loops und computergenerierten klänge. angeregt durch
die
deutungen der wiederholungen und schleifenbildung in der video- und
filmkunst (eddie d., martin arnold, ian svankmair) strebt vlo eine den
musikalischen loops gleichwertige umsetzung im bereich der visuals an.
ViennaLoopOrchstra:
eva furrer........e-flute
robert lepenik....e-guitar, loops
dimi polisoidis...e-violin
bernhard lang.....synths, loops
uli fussenegger...g3, loops
KIEN
[1998 - 2000]
Alexandra: Vox
Cata: Drums & Electronic
Lepenik: Gitarre & Loops
Discographie:
1999 o Kien (Eigenverlag)